Tipps, wie du mit deiner Homosexualität umgehen kannst

Weißt du, dass du homosexuell bist? Dann darfst du selbst immer je nach Situation entscheiden, ob du dich outen willst oder nicht. Fühle dich zu nichts gezwungen, denn die Homosexualität ist in Ordnung, es liegt ganz bei dir, wie du damit umgehst. Es gibt keine Regeln dafür, du solltest dich deshalb niemals unter Druck gesetzt fühlen.

Folgende Ratgeber kann dir dabei helfen, mit deiner Homosexualität umzugehen. Wenn du vielleicht noch nicht lange weißt, dass du homosexuell bist oder noch Unsicherheit herrscht, kannst du dich natürlich erst einmal informieren. Nur dann, wenn du ein gutes Gefühl hast, kannst du den nächsten Schritt machen. Folgende Tipps können dir dabei helfen.

Infografik Tipps mit der Homosexualität umgehen
Infografik: Wie du mit deiner Homesexualität umgehen kannst

Kein Muss

Fühlst du eine große Last deinen Schultern, weil du allen Bescheid sagen möchtest? Es gibt keine Regeln dafür und es ist auch kein Muss, dass du über deine Homosexualität sprichst, bzw. dich darüber mitteilsst. Du darfst deine eigene Sexualität auch als ganz private Angelegenheit behandeln und sehen. Fühle dich sicher und gut damit, wenn du Bescheid geben willst.

Eine mögliche positive Erfahrung

Möchtest du dich wirklich outen? Wenn du bereit bist, zu deiner Homosexualität zu stehen, kann es sich um eine sehr positive Erfahrung handeln. Viele haben vor den Reaktionen des Umfeldes Angst. Du musst keine Angst haben, wenn du Kollegen, Freunden und der Familie mitteilst, dass du speziellen Neigungen hast. Weißt du, welch ein positives Vorbild du in der Folge für andere sein kannst? Bevor du ein Outing machst, solltest du auch das in Betracht ziehen.

Keine Sorge über Reaktionen von anderen

Steh dazu, wer du bist

Machst du dir Sorgen darüber, welche Reaktionen auf dich zukommen, wenn du sagst, dass du homosexuell bist? Du musst dir keine Sorgen machen, dass dich jemand nicht akzeptiert, so wie du bist. Vielmehr wirst du dich vielleicht sogar richtig erleichtert fühlen, wenn die die Last von den Schultern fällt. Außerdem stellst du fest, dass sich die Gefühle von anderen Personen gar nicht ändern, wenn es wirklich echte Freunde sind, die zu dir stehen.

Bedenken und Sorgen

Je nachdem, wie alt du bist, kämpfst du vielleicht mit Sorgen und Bedenken über die Reaktion und Akzeptanz. Fürchtest du dich vor Mobbing?

Denke daran, dass Homosexualität eine ganz normale Sache ist, viele haben sich schon dazu bekannt. Es gibt auch Menschen, die jahrelang eine heterosexuelle Beziehung führen und sich dann als Homosexuelle outen. Es handelt sich aber immer um dieselbe Person. Viele gleich gesinnte findest du übrigens online. Kennst du schon die Seite Sie sucht Sie?

Schockierende Reaktionen

Du darfst anderen Menschen die Erlaubnis dazu geben, schockiert zu reagieren. Stelle dir vor, dass dein Umfeld eventuell Zeit benötigt, um die Nachrichten zu verdauen. Gehe deshalb sensibel mit den Gefühlen der anderen um. Was am meisten zählt, ist das Timing.

Bei negativen Reaktionen

Wenn du negative Reaktionen erlebst, weil du dich zu deiner Homosexualität outest, sollte dich das nicht runterziehen. Zeige Geduld und warte ab, bis die neuen Nachrichten wirklich ankommen. Deine Freunde und Familie brauchen vielleicht Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Es handelt sich um keine dauerhafte Reaktion.

Nervosität

Gegen Nervosität gibt es einige Tipps

Bist du sehr nervös, wenn es um deine Homosexualität geht? Vielleicht hast ein du ein Problem damit, auf deine Familie oder Freunden zuzugehen. In diesem Fall kannst du zum Beispiel auch einen Brief schreiben. In diesem Brief darfst du alles schreiben, was dir am Herzen liegt. So behältst du vor allem die Kontrolle über die Situation.

Tipps für die Eltern

Wenn du vielleicht selbst Mutter oder Vater bist und dein Kind sich zur Homosexualität äußert, gibt es ebenfalls einiges zu berücksichtigen. Sorge dafür, dass sich dein Kind immer geliebt und nicht verurteilt fühlt. Akzeptanz ist der beste Schlüssel für ein gutes Zusammenleben. Weiß dein Kind, dass du immer für dein Kind da bist? Die Kinder sollten von ihren Eltern immer maximale Unterstützung bekommen und sich geliebt fühlen.

Darüber sprechen

Eltern sollten einen Dialog fördern, wenn es um Gespräche rund um die Homosexualität mit ihren Kindern geht. Es ist gut, die Wahrheit zu sagen und sich zu öffnen. Das hast du selbst im Leben sicher schon erfahren. Nur mit guten Gesprächen entsteht eine Bindung, so dass sich alle Beteiligten öffnen können.

Den Austausch anregen

Für Jugendliche ist es oft sehr schwer, sich zu äußern oder über sich selbst zu sprechen. Du darfst als Mutter oder als Vater den Austausch natürlich fördern. Sorge aber dafür, dass du nicht zu viel Druck dabei ausübst. Die Sexualität ist für viele Jugendliche ein sehr heikles Thema. Es bieten sich sicherlich Momente zwischendurch, die sich für eine solche Gesprächssituation gut als Gelegenheit ergeben.

Die wichtigsten Fakten

Die Akzeptanz in Deutschland ist weiterhin begrenzt

Grundsätzlich ist die Homosexualität kein Problem, in der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren viel geändert. Informationen und tatsächliches Wissen stehen im Vordergrund. Bei der Homosexualität handelt es sich normalerweise nicht nur um eine Phase, die wieder vorüber geht. Es kann aber sehr wohl sein, dass sich die sexuelle Orientierung über die Jahre verändert. Das entwickelte Selbstbewusstsein ist dafür ausschlaggebend. Es gibt auch kein so genanntes Heilmittel, welches die Sexualität ändern kann. Wenn du selbst homosexuell bist, dann darf das so sein. Auf keinen Fall macht es Sinn, nach der Schuld zu suchen.

Wenn du dich zum selben Geschlecht hingezogen fühlst, kann es sein, dass du homosexuell bist. Es fragt sich nur, in wie Ferne du dich hingezogen fühlst und was genau dich am selben Geschlecht wirklich anspricht. Es ist kein Problem, wenn Frauen Frauen lieben oder Männer sich von Männern angezogen fühlen. Bei der Homosexualität handelt es sich also um keinerlei Krankheit. Es kommt aber oft vor, dass Homosexuelle gegen viele Vorteile zu kämpfen haben.

Partnerschaften

Eine gleichgeschlechtliche Beziehung kann genauso gut laufen, wie andere Beziehungen auch. Was hier im Vordergrund steht sind folgende Bereiche:

  • Verliebt sein
  • Zuneigung
  • Gefühle

Vorurteile haben hier nichts zu suchen, diese beziehen sich sehr oft auch auf die Praxis der Erotik im homosexuellen Bereich. In der Gesellschaft werden lesbische und schwule Partnerschaften und Homosexualität akzeptiert. Es ist sogar möglich, zu heiraten. Lesben oder Schwule können auch eine Lebenspartnerschaft eingehen.

Verleugne also deine eigene Identität nicht, wenn du homosexuell bist. Ansonsten steigt der Leidensdruck immer mehr an und es kommt eventuell zu psychischen Störungen. Vermeide das am besten gleich. Hab keine Angst davor, in der Gesellschaft abgewertet zu werden.

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