Mit deinem Coming-out findest du es heraus – bin ich lesbisch?

Stellst du tatsächlich öfter Überlegungen an, ob du vielleicht lesbisch bist oder nicht? Auch viele andere Mädchen und Frauen sind von dieser Frage betroffen. Wenn du dich fragst: bin ich lesbisch, könnte das übrigens einer von vielen Hinweisen sein, dass du vielleicht eine homosexuelle Frau bist. Es kann natürlich auch sein, dass du bisexuell bist. Kennst du den Unterschied zwischen einer tiefen Freundschaft zu einer Frau und zum richtigen verliebt sein?

Vielleicht bist du dir noch nicht sicher, ob du tatsächlich auf Frauen stehst oder nicht. Überlege ganz genau, ob es in deinem Kopf Grenzen gibt oder ob es vielleicht doch nur Neugierde und Einbildung sein könnte. In deinem Kopf wälzen sich viele ähnliche Fragen, wenn du vielleicht eine Lesbe bist oder nicht. Am besten lässt du dich dazu beraten, bzw. du sprichst mit gleich gesinnten über diese Thematik. Dafür gibt es zahlreiche Experten Ratschläge. Auf keinen Fall solltest du dich schämen.

Dein Herz erzählt es dir

Auf die Frage bin ich lesbisch findest du nur dann eine Antwort, wenn du auf dein Bauchgefühl und auf dein Herz hörst. Hier solltest du ehrlich sein. Je länger du damit zögerst, ehrlich zu dir selbst zu sein, umso eher wirst du darunter leiden. Es dauert nicht lange, bis du deine Antworten finden kannst. Bist du aber auch bereits dazu, dass du deinem Herz zuhörst? Gibt dir Raum und Zeit dafür, wenn du diese Frage beantworten möchtest, nachdem du diese gestellt hast. Nur so bekommst du auch die ehrliche Antwort darauf.

Auf die eigene Stimme hören

Nimm dir am Abend die Zeit, um dich zu besinnen. Deine eigene Wahrhaftigkeit steht dabei im Fokus. Am besten machst du es dir gemütlich. Die Frage bin ich lesbisch taucht immer wieder in deinem Kopf auf. Genieße eine schöne Atmosphäre und verbringe Zeit mit dir alleine. Dabei hilft es, zu ein paar netten kleinen Zutaten zu greifen, wie zum Beispiel:

  • Eine Tasse Tee oder Kakao
  • Räucherstäbchen
  • deine Lieblingsmusik
  • Kerzen

Nun darfst du dich hinsetzen und deine Augen schließen. Achte dabei immer auf deine Atmung. Denke bewusst daran, wenn du einatmest und ausatmest. So wirst du nach wenigen Minuten ganz besonders ruhig. Nun kannst du dich auf dein Herz konzentrieren. Jetzt ist es so weit, dass du in dieser ruhigen Atmosphäre die wichtigsten Fragen stellst.

Frage dich zum Beispiel, wie du dich fühlst, wenn über die Liebe nachdenkst. Hast du so etwas schon einmal bewusst gemacht? Wenn du tatsächlich über die Liebe nachdenkst und diese Frage auf dich selbst beziehst, findest du sicherlich einige weitere Gedanken dazu. Diese ganz besondere Übung macht etwas mit dir. Das wirst du nach wenigen Minuten wahrnehmen.

Vielleicht überlegst du dir, ob du überhaupt in jemanden verliebt bist. Handelt es sich vielleicht um eine Frau oder möchtest du es nicht eingestehen? Es kann oft sein, dass du dich gegen gewisse Gedanken einfach wehrst, um diese nicht wahrzunehmen. Gestehe dir alles ein, was du denkst und was du fühlst. Stelle fest, welche Art von Menschen du attraktiv findest. Diejenigen, von denen du dich angezogen fühlst, geben dir dafür die ersten Hinweise auf die Frage: bin ich lesbisch. Kannst du dir überhaupt vorstellen, einen Mann jemals zu küssen? Alleine die Vorstellung löst in dir bestimmt Gefühle aus. Diese gilt es zu definieren. Dasselbe kannst natürlich machen, wenn du dir vorstellst, eine Frau zu küssen. Wie würde das für dich sein?

Es gibt Situationen und Dinge, die in deinem Bauch ein ganz besonderes Gefühl und ein Kribbeln auslösen. Solche Situationen darfst du dir vorstellen. Gibt es gewisse Typen oder Frauen, denen du im Alltag auf der Straße hinterherschauen würdest? Genau das gilt es nämlich zu hinterfragen, um deine Antworten zu finden. Stelle dir vor, was du zaubern würdest, wenn du es könntest. Gibt es Erlebnisse, Menschen oder Erfahrungen, die du in dein Leben zaubern würdest?

Ein Coming-out Tagebuch

Um die Antwort auf die Frage bin ich lesbisch zu finden, hilft dir ein Tagebuch. Darin darfst du alles notieren. Das ist übrigens besonders wichtig für den Coming-out. Beim Coming-out dreht sich alles darum, die Wahrheit über dich selbst herauszufinden und das auch zu verlautbaren. Immer wieder tauchen Gedanken auf, welche dich verwirren werden. Vielleicht kannst du nicht alles richtig in Worte fassen. Es gibt aber auch keine Regeln dafür, was du niederschreiben darfst und was nicht. Weder schlechtes, noch gutes Schreiben sollte dich davon abhalten. Sogar die Rechtschreibung und die Grammatik sind dabei egal. Wichtig ist nur, dass du alles aufschreibst, was direkt aus deinem Herzen stammt.

Freier Wille für deine Wünsche

Deinen Gedanken und Wünschen darfst immer freien Lauf lassen. Wirf alle Hemmungen und Blockaden ab. Es gibt immer eine logisches Stimme in deinem Kopf, die quasi alles übernehmen möchte. Diese Stimme solltest du in den Hintergrund drängen. Die Stimme deines Herzens ist es, was du hören möchtest. Dafür ist es nötig, tief in dich hinein zu spüren. Nur so erreichst du den Moment, in dem du erkennst, was du wirklich brauchst. Manche Antworten gefallen dir vielleicht nicht. Ist es wirklich o.k. für dich, wenn du eine Lesbe bist? Die Frage nach bin ich lesbisch lässt sich nicht so einfach beantworten.

Erlaube dir traurig zu reagieren oder manchmal auch zu weinen, wenn du dich so fühlst. Du bist nicht alleine, es gibt eine riesige Community. Du kannst über alles sprechen, wenn du dich zum Beispiel online auf die Seite Sie sucht Sie begibst. Dort findest du nicht nur die perfekten Ratgeber für dein Coming-out, sondern auch noch andere Frauen und Mädchen, denen es so geht, wie dir.

Weniger Druck für dich

Setze dich selbst nicht unter Druck, wenn du dich fragst: bin ich lesbisch. Das hat nichts mit einer gewissen Phase zu tun, wenn dem wirklich so ist. Deshalb darfst du auch ruhig an die Sache herangehen. Du musst nicht sofort sämtliche Fragen beantworten können. Sobald du dich überfordert fühlst, machst du eine Pause. Stehe persönlich dazu, wie du fühlst. Hierbei handelt es sich nicht um einen x-beliebigen Test aus der Schule. Es geht um dein Leben und um deine Einstellung. Finde heraus, was dich glücklich macht. Nur dann kannst du dich akzeptieren und dich auf die Suche machen.

Zeit ist wichtig

Gib dir genug Zeit, um alles herauszufinden und zu verdauen. Manchmal kann die Situation relativ schwer zu ertragen sein. Die Frage nach bin ich lesbisch ist etwas Wichtiges, eventuell ändert sich dein Leben nach der Antwort. Diese Antwort kannst du aber nicht sofort finden. Nur dann, wenn du die richtigen Schritte einleitest, kannst du ein Stück weiterkommen und dich entwickeln.

Nicht entmutigen lassen

Auch wenn der Weg zu deinem Coming-out als Lesbe schwer sein kann, solltest du dich nicht entmutigen lassen. Gefühle und verwirrende Fragen sind einfach wichtig. Es wird sich aber schon bald alles von alleine ordnen. Eine sehr schwierige Tugend ist dabei immer die Geduld. Vielen Lesben geht es genauso. Das Ziel ist es, eine Antwort zu finden. Für dich kann es aber frustrierend sein, Geduld aufzubringen.

Im Leben ist es kein leichter Prozess herauszufinden, was du wirklich möchtest. Die Antworten können auch oft von dem abweichen, was du dir erwartest. Dasselbe trifft natürlich auch auf Dinge zu, die andere von dir erwarten. Es spielt aber keine Rolle, was andere Menschen denken. Dein persönliches Lebensglück ist der zentrale Mittelpunkt. Hier darfst du auch egoistisch sein.

Deine Erfahrungen aus der Vergangenheit

Vielleicht fragst du dich auch, ob du tatsächlich lesbisch sein kannst, obwohl du schon Erfahrungen mit Männern hattest. Kann es sein, dass du schon einen Freund gehabt hast? Das muss gar nichts heißen. Automatisch darfst also nicht davon ausgehen, dass du deshalb bisexuell bist. Es gibt Frauen, die schon mehrere Beziehungen mit Männern hatten, bis sie ihr Coming-out gemacht haben. Eine lesbische Frau ist oftmals von solchen Erfahrungen geprägt. Es kann sogar sein, dass es sich um Liebe handelt. Was ausschlaggebend ist, ist alleine deine Entwicklung. Liebe hat mehrere Gesichter. Wenn du eine Beziehung mit einem Mann oder einem Jungen hast, muss das nicht immer so sein.

Ein Kuss alleine reicht nicht aus

Es hilft übrigens nicht, ein Mädchen oder eine Frau zu küssen, um herauszufinden, wie deine sexuelle Orientierung ist. Die Frage nach bin ich lesbisch lässt sich nicht so einfach beantworten. Natürlich kannst du es schön finden, wenn du eine Frau oder ein Mädchen küsst. D.h. aber nicht, dass ihr sofort ineinander verliebt sein müsst. Außerdem kannst du nicht ausschließen, ob du lesbisch bist oder nicht. Es kann passieren, dass du dich in eine Frau verliebst und feststellst, dass du auf Frauen stehst. Das kann von einem Tag auf den anderen geschehen. Wenn du ein Mädchen küsst, findest du es vielleicht wirklich heraus, dass das genau das ist, was du dir erhoffst und erwartest. Es kann aber auch nicht so sein. Hier gibt es keine Faustregeln.

Alles ist erlaubt

Alles ist erlaubt, wenn es um die Liebe geht. Nur weil du dich für einen Lebensweg entschieden hast, heißt das nicht, dass du dich von Männern fernhalten solltest. Dir kann es tatsächlich passieren, dass du dich später mal wieder in einen Mann verliebst. Das sollte kein Problem darstellen. Das kannst du natürlich auch nach deinem Coming-out als Lesbe machen. Was zählt ist, dass du dir selbst dabei immer treu bleibst. Was andere darüber denken, ist nicht ausschlaggebend.

Eine Phase oder mehr?

Oft ist es umstritten, ob es sich bei dieser Frage um eine Phase handelt oder nicht. Es gibt Menschen, die behaupten, dass die eigene sexuelle Orientierung von Anfang an vorhanden ist. Andere wiederum behaupten das volle Gegenteil. Darum ist die Frage nach bin ich lesbisch ein bisschen komplizierter. Lebe deshalb in der Gegenwart und finde heraus, was dich glücklich macht. Das kannst du tun, wenn du weißt, ob du auf Frauen stehst oder nicht. Dein Leben lässt sich ohnehin nicht einfach so planen.

Schäme dich nicht

Für deine Gefühle solltest du dich nicht schämen, egal ob du homosexuell, heterosexuell oder bisexuell bist. Die Liebe hat viele Gesichter und Liebe ist Liebe. Das solltest du dir merken, damit du niemals ein schlechtes Gewissen hast.

Typische Merkmale können übrigens sein:

  • Du achtest im Alltag auf Mädchen, statt auf Jungs
  • du fandest ein Mädchen schon einmal attraktiv oder süß
  • du überlegst wie es ist, eine Frau oder ein Mädchen zu küssen
  • du hast schon öfter überlegt, lesbisch zu sein
  • du warst schon einmal in ein Mädchen verliebt

Vielleicht findest du auf diese Fragen keine direkte Antwort oder die Merkmale sind noch fremd. Nur weil du dir viele Romanzen im Fernsehen anschaust oder schon diverse Bücher gelesen hast, muss es im Leben nicht ich so laufen. Die Frage nach bin ich lesbisch kann unterschiedlich ausgelegt werden. Vielleicht bist du gerade in der Anfangsphase.

Ratschläge für das Coming-out

Bevor du dein Coming-out hast, solltest du dir einige Ratschläge und Tipps holen. Überlege dir deshalb zuerst, mit dem du über die Sache sprechen möchtest. Vielleicht handelt es sich dabei um die beste Freundin oder um deine Mutter. Am besten sollte es jemand sein, dem du dich komplett nahe fühlst und anvertrauen kannst. Vielleicht sehen deine Eltern das Thema sehr kritisch. Du darfst aber dazu stehen. Eltern möchten nicht immer dasselbe, wie ihre Kinder, wenn es um das Lebensglück geht. Niemand muss dich anders behandeln, wenn du dein Coming-out gemacht hast. Du kannst dich übrigens mit der Community unterhalten, um gleich gesinnte zu treffen. Das Coming-out ist ein wichtiger Schritt. Achte darauf, genug Zeit zu haben, wenn es um solche wichtigen Gespräche und dein Coming-out geht. So etwas erledigst du nicht zwischen Tür und Angel. Denke nach, was du am besten sagen möchtest. Vielleicht übst du die Situation vor dem Spiegel. Es gibt aber auch Beratungsstellen und Experten, an die du dich als Lesbe wenden kannst. Dort wird dir gerne geholfen. Verstecke dich auf keinen Fall und bleibe immer du selbst. Wenn du Probleme hast, solltest du darüber reden. Schäme dich nicht für deine Gefühle, als Lesbe bist du willkommen.

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